Der Urnenfriedhof wurde feierlich eröffnet und gesegnet.

Nach den einleitenden Grußworten der beiden Geschäftsführer, Walter Egger und Roman Macher, wurde der Friedhof mit dem feierlichen Segen von Pfarrer Mag. Josef Windisch, Diakon Johann Hofer (kath.) und Lektorin Ines Tobisch (altkath.) seiner Bestimmung übergeben. Musikalisch umrahmt wurde die Feier mit stimmungsvollen Trompetenklängen von Sebastian Brandstätter.

Bei der Eröffnung anwesend waren Bürgermeister der Marktgemeinde Kalsdorf Manfred Komericky sowie Amtsleiterin Jacqueline Tatschl und einige Bestatterinnen und Bestatter aus der Steiermark und Kärnten.

Der 3.000 Quadratmeter große Urnenfriedhof, direkt im Anschluss an das Zeremonium und die Feuerhalle, ist eine einzigartige Stätte zur würdevollen Beisetzung der Urne, ein friedlicher Ort der Besinnung und des Gedenkens.

Im „Feld der Erinnerung“ wird entlang der mit weißem Kies in den Boden eingearbeiteten Taube, die auch das Logo des Zeremoniums Kalsdorf ziert, die Asche der Verstorbenen in einer biologisch abbaubaren Urne in einer Einzel- oder Familienruhestätte beigesetzt. An der jeweiligen Ruhestätte wird eine Tafel mit dem Namen und dem Geburts- und Sterbedatum des Verstorbenen angebracht.

Im dahinter liegenden Bereich des Friedhofes werden die Urnen am Fuße eines Erinnerungsbaumes beigesetzt. Jeder dieser Erinnerungsbäume ist seinem speziellen Thema zugeordnet, so symbolisiert der Apfelbaum die Liebe, die Hasel steht für die Wahrheit und die Linde für die Harmonie.

Die Hinterbliebenen sind jederzeit eingeladen die Ruhestätten zu be­suchen um den geliebten Menschen zu gedenken, ohne sich um eine Grabpflege sorgen zu müssen.

Welche Rituale die Beisetzung begleiten, bleibt den Wünschen der Ver­storbenen oder ihrer Angehörigen überlassen. Christliche Bestattungen sind ebenso üblich wie Bestattungen ohne geistlichen Beistand.